Das Projekt

Wir wollen uns zunächst vier Fragestellungen widmen:

Eine Hypothese ist, die, dass derjenige, der mehrere Stunden TaKeTiNa macht, eine direkte Wirkung auf die vegetativen Steuerungszentren erlebt: Damit müssten Patienten mit einem stabilen Bluthochdruck, eine wirklich häufige Erkrankung unter der jeder 3. Erwachsene nicht nur in unserer Wohlstandsgesellschaft leidet, die TaKeTiNa z.B. in psychosomatischen Kliniken erleben, Verbesserungen der Blutdruckwerte und der Herzratenvariabilität zeigen. Das Messen übernehmen die Pflegekräfte in den Kliniken, aber für die Dateneingabe und Auswertung ist akademische Arbeitskraft von Nöten.

TaKeTiNa soll auch die Konzentrationsfähigkeit und die Alltagsbewusstheit steigern. Demzufolge müssten diejenigen, die mit der Methode behandelt wurden, in der Folge weniger Stürze, Knochenbrüche und entsprechende Operationen erlitten haben. Hier hilft uns die Wissenschaft der Epidemiologie: Wir befragen einige Tausend ehemalige Teilnehmer in Deutschland über eine Internetplattform und verrechnen die Daten mit der allgemein bekannten alters- und bildungsabhängigen (ein körperlich arbeitender hat eine höhere Unfallwahrscheinlichkeit wie ein „Schreibtischtäter“) in den Krankenhäusern dokumentierten Unfallereignisse im Sinne einer Fallkontrollstudie. Hier muss ein Wissenschaftler die Dateneingabe über das Internet vorbereiten, absichern und die Kontrolldaten recherchieren. Die ehemaligen Teilnehmer sollen dann über das Netzwerk, über das jetzt die Finanzierung der Studien laufen soll rekrutiert werden und uns ihre Informationen diesbezüglich vermitteln.

Die 3. Studie ist ein richtiges Experiment: Hier wollen wir über 60-Jährige, die eine Schwindelsymptomatik haben (in München ist das größte Schwindelzentrum Deutschlands) mit einem sogenannten Posturo-Graphen sehr aufwändig auf ihre Standunsicherheit hin untersuchen. Die Teilnehmer an einer TaKeTiNa – Unterweisung über mehrere Stunden und Nächte (z.B. im Rahmen eines Workshops) könnten dann bereits nach 3 Tagen klinisch signifikante Verbesserungen erreichen, die man mit diesem Gerät auch objektiv nachweisen kann.

Auch die 4. Studie ist experimentell. Eine größere Gruppe von Probanden mit Schlafstörungen wird in einem Schlaflabor untersucht (ca. 20 Patienten). Nachdem sie an mehreren Stunden TaKeTiNa teilgenommen haben, müsste sich der Schlaf – auch hier im Labor objektivierbar – verbessern.

Am besten lassen sich diese Studien koordinieren, wenn wir Master- und Doktorarbeiten vergeben können, und so einen Teil der wissenschaftlichen Aktivitäten „auslagern“und bei einem Teil der Studien durch die Kliniken Unterstützung erhalten. Beispielsweise kostet ein Wissenschaftler vollzeit angestellt im Freistaat Bayern – Arbeitgeberbrutto – 75.000 EUR im Jahr.

Notwendiges Geld zur Umsetzung der benannten Studien wollen wir über das Crowdfunding mobilisieren.

Es geht ganz einfach: Finden sich mindestens 200 Teilnehmer, die 200 EUR für den 3 Tages-Workshop mit Reinhard Flatischler geben, ist die Stelle finanziert und damit das Minimum, das wir brauchen, um mit der Forschung starten zu können. Können wir für TaKeTiNa fundierte Wissenschaft liefern, könnten dann in der Zukunft weitere Quellen sprudeln, den Anfang müssen wir jedoch aus eigener Kraft schaffen.

Für 200€ Spende erhalten Sie eine Eintrittskarte für das komplette TaKeTiNa-Wochenende vom 22.-24. Januar 2016.

Wollen Sie weniger spenden, so erhalten Sie - bezogen auf die Spendenhöhe - ein anderes Dankeschön von uns!


Wollen Sie mehr spenden, so sind wir Ihnen im Namen aller Projektbeteilgter und zukünftiger Nutznießer sehr dankbar!

Wir sind auf Sie angewiesen – ohne Sie wird der Nachweis der Wirkungsweisen und der Verlässlichkeit der Methode nicht gelingen, als Sponsoren und als Teilnehmer. Wir haben unseren Teil geleistet: Die Räume und die Öffentlichkeitsarbeit sowie die Auftakt-Planung der Studien. Machen Sie mit!

Für die forschenden Mitarbeiter der Abteilung für Psychosomatik der Universität Regensburg und alle anderen Wissenschaftler, die bei unseren Projekten mitwirken werden/möchten/können/sollen…

Vergelte es Gott (in allen seinen/ihren Formen)


Ihr Prof. Thomas Loew